Kilowatt (kW)
Die Leistung – also wie schnell Strom fließt. Eine Wallbox mit 11 kW liefert in einer Stunde 11 Kilowattstunden.
Kilowattstunde (kWh)
Die Energiemenge. Akkugröße, Verbrauch und Stromrechnung werden in Kilowattstunden angegeben.
Wechselstrom (AC)
Der Strom aus dem Hausnetz. Steckdose, Wallbox und die meisten Ladesäulen in der Stadt liefern Wechselstrom; das Auto wandelt ihn selbst um.
Gleichstrom (DC)
Der Strom, den der Akku speichert. Schnelllader wandeln schon in der Säule um und laden am Bordlader vorbei direkt in den Akku – deshalb sind sie so viel schneller.
Bordlader
Das Ladegerät im Auto, das Wechselstrom in Gleichstrom umwandelt. Seine Leistung (meist 11 kW) begrenzt das Laden an Wallbox und Wechselstrom-Säule.
Phasen
Das Hausnetz hat drei stromführende Leiter. Ein einphasiger Bordlader nutzt einen davon, ein dreiphasiger alle drei – bei gleicher Stromstärke also die dreifache Leistung.
Typ 2
Der in Europa übliche Stecker für das Laden mit Wechselstrom. Er passt an Wallboxen und öffentliche Ladesäulen.
CCS
Der in Europa übliche Stecker für das Schnellladen mit Gleichstrom. Er erweitert die Typ-2-Buchse um zwei dicke Kontakte.
Wallbox
Ein fest installierter Ladepunkt für zu Hause. Sie liefert Wechselstrom, üblich sind 11 kW, und ist für stundenlange volle Last gebaut.
Ladeziegel (Notladekabel)
Das Ladegerät für die Haushaltssteckdose mit einem Kästchen im Kabel. Es begrenzt den Strom meist auf 10 Ampere oder weniger, damit die Steckdose nicht überhitzt.
Ladeverlust
Der Teil des bezahlten Stroms, der nicht im Akku ankommt, sondern als Wärme und in der Bordelektronik verloren geht. Je länger eine Ladung dauert, desto höher ist er in der Regel.
Ladekurve
Der Verlauf der Ladeleistung über den Ladestand am Schnelllader. Die Höchstleistung liegt meist nur bei niedrigem Ladestand an und fällt zum vollen Akku hin stark ab.
Ladestand (SoC)
Der Füllstand des Akkus in Prozent, englisch „State of Charge“. Ladezeiten gelten immer für einen Bereich, zum Beispiel von 10 auf 80 %.
Nutzbare Kapazität (netto)
Der Teil des Akkus, den das Auto wirklich freigibt. Die Brutto-Kapazität aus manchem Prospekt ist etwas größer, weil ein Puffer den Akku schont.
WLTP-Verbrauch
Der genormte Verbrauch vom Prüfstand, gemessen ab Steckdose und damit einschließlich Ladeverlusten. Im Alltag liegt der Verbrauch meist höher, vor allem bei Kälte und auf der Autobahn.
Lastmanagement
Eine Steuerung, die die verfügbare Leistung des Hausanschlusses auf mehrere Ladepunkte oder Verbraucher verteilt. Sie verhindert, dass die Sicherung auslöst, wenn zwei Autos gleichzeitig laden.
Steuerbare Verbrauchseinrichtung
So heißen neue Wallboxen und Wärmepumpen über 4,2 kW im Energiewirtschaftsgesetz (§ 14a). Der Netzbetreiber darf sie bei Engpässen vorübergehend drosseln und gewährt dafür ein niedrigeres Netzentgelt.
Überschussladen
Laden mit dem Solarstrom, der sonst ins Netz fließen würde. Es funktioniert erst ab der kleinsten Ladeleistung der Wallbox: 1,4 kW einphasig, 4,1 kW dreiphasig.
Blockiergebühr
Ein Aufschlag je Minute, den viele Ladetarife verlangen, wenn das Auto nach einer bestimmten Zeit noch an der Säule hängt. Sie steht im Tarif, nicht an der Säule.
Passend dazu
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Wallboxen mit 11 kW
Die übliche Größe fürs Eigenheim. Den Anschluss macht eine Elektrofachkraft – das Gerät allein ist nur ein Teil der Kosten.
Mobile Ladegeräte
Laden an der roten CEE-Steckdose oder unterwegs. Achte auf die passenden Adapter und die einstellbare Stromstärke.
Typ-2-Ladekabel
Für öffentliche Ladesäulen ohne festes Kabel. Dreiphasig mit 32 A passt für jedes Auto und jede Säule.