Kubikmeter (m³)
Das Maß für den Beckeninhalt: 1 m³ sind 1.000 Liter und wiegen eine Tonne. Alle Dosierangaben auf Pflegemitteln beziehen sich auf Kubikmeter.
Wassertiefe
Der Abstand vom Beckenboden bis zur Wasserlinie. Sie ist kleiner als die Wandhöhe – wer mit der Wandhöhe rechnet, bekommt ein zu großes Volumen.
Milligramm je Liter (mg/l)
Die Einheit für den Chlorgehalt im Wasser. 1 mg/l ist dasselbe wie 1 Gramm je Kubikmeter.
Freies Chlor
Das Chlor, das im Wasser noch zum Desinfizieren bereitsteht. Diesen Wert stellst du ein; Hersteller nennen für private Becken meist 0,5 bis 1,0 mg/l als Richtwert.
Gebundenes Chlor
Chlor, das schon mit Verunreinigungen reagiert hat und kaum noch desinfiziert. Riecht das Wasser stark nach „Chlor“, ist meist zu wenig freies Chlor da, nicht zu viel.
Aktivchlor
Der wirksame Anteil eines Chlorprodukts, angegeben in Prozent oder in Gramm je Liter. Ein Kilogramm Granulat mit 56 % enthält 560 g Aktivchlor.
Unterchlorige Säure
Die Form des freien Chlors, die Keime schnell abtötet. Ihr Anteil sinkt mit steigendem pH-Wert: von rund 67 % bei pH 7,2 auf 24 % bei pH 8,0.
pH-Wert
Das Maß dafür, wie sauer oder basisch das Wasser ist. Für Becken mit Chlor nennen Hersteller meist 7,0 bis 7,4 als Richtwert.
pH-Minus und pH-Plus
Mittel, die den pH-Wert senken oder heben. Das Etikett nennt die Menge je 10 m³ für einen Schritt von 0,1.
Alkalinität (TA-Wert)
Sie beschreibt, wie stark das Wasser Säure und Lauge abpuffert. Gut gepuffertes Wasser braucht für denselben pH-Schritt mehr Mittel als weiches.
Stabilisator (Cyanursäure)
Ein Stoff in Chlortabletten und Dichlor-Granulat, der Chlor vor dem Abbau durch Sonnenlicht schützt. Er baut sich nicht ab und macht das Chlor mit steigendem Gehalt träger – dann hilft nur Frischwasser.
Chlorzehrung
Der laufende Verbrauch von Chlor durch Sonne, Wärme, Schmutz und Badende. Kein Rechner kennt sie – sie zeigt sich nur an der nächsten Messung.
Stoßchlorung
Eine einmalige, deutlich höhere Chlorgabe als im normalen Betrieb. Gebadet wird erst wieder, wenn der Wert in den Bereich gefallen ist, den das Produkt zum Baden nennt.
Umwälzung
Ein Durchgang des ganzen Beckeninhalts durch den Filter. Zwei bis drei Umwälzungen am Tag sind ein verbreiteter Richtwert für private Becken, keine Norm.
Förderleistung
Die Wassermenge, die die Filteranlage in einer Stunde bewegt, in m³ je Stunde. Es zählt der Wert der ganzen Anlage mit Filter, nicht der höhere Wert der Pumpe allein.
Leistungsaufnahme (P1)
Der Strom, den die Pumpe aus der Steckdose zieht, in Watt. Sie steht auf dem Typenschild und bestimmt die Stromkosten.
Sandfilteranlage
Eine Pumpe mit einem Kessel voll Filtersand, durch den das Wasser gedrückt wird. Der Schmutz bleibt im Sand hängen und wird beim Rückspülen ausgetragen.
Rückspülen
Das Reinigen des Sandfilters mit umgekehrter Fließrichtung; das Schmutzwasser läuft dabei ab. Wann es fällig ist, nennt die Anleitung der Anlage.
Skimmer
Der Einlauf an der Wasserlinie, der das Oberflächenwasser mit Laub und Insekten zum Filter zieht. Der Wasserstand muss so hoch stehen, wie es seine Anleitung vorgibt.
Leistungszahl (COP)
Sie sagt, wie viel Wärme eine Wärmepumpe aus einer Kilowattstunde Strom macht. Die Angabe gilt für eine bestimmte Luft- und Wassertemperatur und sinkt bei kühler Luft; ein Elektroheizer hat immer 1.
Passend dazu
Die folgenden Verweise sind Partnerlinks: Kaufst du darüber, erhalten wir eine Provision, der Preis bleibt für dich gleich. Auf die Berechnungen haben sie keinen Einfluss.
Flockungsmittel
Bindet feine Trübstoffe, damit der Filter sie fängt. Dosierung laut Etikett.
pH-Minus und pH-Plus
Zum Senken oder Heben des pH-Werts. Achte auf die Dosierangabe je 10 m³ auf dem Etikett.
Chlortabletten und Chlorgranulat
Langzeittabletten für die Dauerpflege, schnelllösliches Granulat für die schnelle Anhebung.
Wassertester für pH und Chlor
Teststreifen, Tablettentester oder elektronische Messgeräte – ohne Messwert kann kein Rechner dosieren.