Fünf Größen nach Süden mit 35° Neigung
| Modulleistung | Module liefern | Abzug 800-Watt-Grenze | Ertrag | selbst verbraucht (Richtwert) | selbst genutzt | Ersparnis im Jahr | Spanne |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 400 Wp | 422 kWh | – | 422 kWh | 80 % | 337 kWh | 118 € | 103 bis 133 € |
| 800 Wp | 843 kWh | – | 843 kWh | 60 % | 506 kWh | 177 € | 148 bis 207 € |
| 1.200 Wp | 1.265 kWh | 2 % | 1.239 kWh | 50 % | 620 kWh | 217 € | 174 bis 260 € |
| 1.600 Wp | 1.686 kWh | 8 % | 1.551 kWh | 40 % | 621 kWh | 217 € | 163 bis 271 € |
| 2.000 Wp | 2.108 kWh | 15 % | 1.792 kWh | 35 % | 627 kWh | 219 € | 157 bis 282 € |
Gerechnet mit 35 Cent je kWh. Der Anteil „selbst verbraucht“ ist der Richtwert unseres Rechners für Haushalte ohne Speicher, in groben Stufen; die Spanne rechnet mit 10 Prozentpunkten weniger und mehr. Der Abzug für die 800-Watt-Grenze ist eine Näherung (So rechnen wir).
Was die Tabelle zeigt
- Der Ertrag wächst fast mit: 1.600 Watt-Peak liefern 1.551 kWh, 800 Watt-Peak 843 kWh. Der Wechselrichter kappt nur die Spitzen an sehr sonnigen Stunden – bei 1.600 Watt-Peak rund 8 %, bei 2.000 Watt-Peak rund 15 %.
- Die Ersparnis wächst kaum: Der zusätzliche Strom fällt vor allem dann an, wenn die kleinere Anlage deinen Bedarf schon deckt. Mit den Richtwerten nutzt du bei 1.600 Watt-Peak 621 kWh selbst, bei 800 Watt-Peak 506 kWh. Das sind 40 € mehr im Jahr.
- Von 1.600 auf 2.000 Watt-Peak bringt fast nichts: 2 € im Jahr mit den Richtwerten.
- Die Spannen überlappen sich: Wie viel du selbst verbrauchst, wiegt schwerer als die Modulleistung. Deshalb ist die Spalte „Spanne“ ehrlicher als die einzelne Zahl davor.
Die Gegenrechnung: Was dürfen die zusätzlichen Module kosten?
Bringen zwei weitere Module 40 € im Jahr, sind in zehn Jahren 401 € eingespielt. Kosten Module, Halterung und Kabel zusammen mehr, lohnt sich die Erweiterung in dieser Zeit nicht. Das ändert sich, wenn du den Strom wirklich abnimmst: Hältst du auch bei 1.600 Watt-Peak 60 % Eigenverbrauch – etwa mit Speicher oder hohem Verbrauch am Tag –, steigt die Ersparnis auf 326 € im Jahr.
Senkrecht am Geländer: ein Sonderfall
Senkrechte Module erreichen die 800-Watt-Grenze seltener, der Rechner zieht nur den halben Abzug ab. Zusätzliche Module gleichen hier vor allem den niedrigeren Ertrag aus.
| Modulleistung | Module liefern | Abzug 800-Watt-Grenze | Ertrag | selbst verbraucht (Richtwert) | selbst genutzt | Ersparnis im Jahr | Spanne |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 400 Wp | 300 kWh | – | 300 kWh | 80 % | 240 kWh | 84 € | 74 bis 95 € |
| 800 Wp | 601 kWh | – | 601 kWh | 60 % | 361 kWh | 126 € | 105 bis 147 € |
| 1.200 Wp | 901 kWh | 1 % | 892 kWh | 50 % | 446 kWh | 156 € | 125 bis 187 € |
| 1.600 Wp | 1.202 kWh | 4 % | 1.154 kWh | 40 % | 462 kWh | 162 € | 121 bis 202 € |
| 2.000 Wp | 1.502 kWh | 8 % | 1.390 kWh | 35 % | 486 kWh | 170 € | 122 bis 219 € |
1.200 Watt-Peak senkrecht liefern 892 kWh im Jahr, 800 Watt-Peak mit 35° Neigung 843 kWh. Wer nicht schräg montieren darf, holt den Unterschied mit einem dritten Modul also ungefähr wieder herein – sofern der Platz reicht und das Geländer die Last trägt.
Wann mehr Module sinnvoll sind
- Tagsüber läuft bei dir viel: Homeoffice, Kochen am Mittag, Geräte mit hohem Dauerverbrauch.
- Die Module hängen ungünstig – senkrecht, nach Osten oder Westen – und erreichen 800 Watt selten.
- Du willst vor allem im Winter und an trüben Tagen mehr Ertrag.
Wann nicht
- Du bist tagsüber selten zu Hause und hast keinen Speicher.
- Der Platz reicht nur, wenn sich die Module gegenseitig beschatten.
- Geländer oder Befestigung sind für das zusätzliche Gewicht nicht ausgelegt.
Rechtsstand: Solarpaket I (2024) und die Änderungen im Miet- und Wohnungseigentumsrecht vom Oktober 2024. Keine Rechtsberatung – prüfe vor dem Kauf, ob sich etwas geändert hat. Maßgeblich sind die aktuellen Gesetze und die Angaben der Bundesnetzagentur.
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