Der Ertrag Monat für Monat
| Monat | Süd, 35° | Süd, 60° | Süd, 90° senkrecht | West, 90° senkrecht |
|---|---|---|---|---|
| Oktober | 58 kWh | 62 kWh | 54 kWh | 25 kWh |
| November | 33 kWh | 38 kWh | 35 kWh | 12 kWh |
| Dezember | 25 kWh | 29 kWh | 28 kWh | 8 kWh |
| Januar | 28 kWh | 32 kWh | 31 kWh | 10 kWh |
| Februar | 44 kWh | 48 kWh | 43 kWh | 18 kWh |
| März | 74 kWh | 75 kWh | 61 kWh | 35 kWh |
| April | 96 kWh | 89 kWh | 64 kWh | 49 kWh |
| Mai | 103 kWh | 89 kWh | 57 kWh | 55 kWh |
| Juni | 103 kWh | 87 kWh | 52 kWh | 58 kWh |
| Juli | 103 kWh | 88 kWh | 54 kWh | 57 kWh |
| August | 95 kWh | 86 kWh | 59 kWh | 50 kWh |
| September | 81 kWh | 80 kWh | 62 kWh | 39 kWh |
| Oktober bis März | 262 kWh | 284 kWh | 252 kWh | 108 kWh |
| Anteil am Jahr | 31 % | 35 % | 42 % | 26 % |
Langjährige Monatsmittel (2005–2023) aus PVGIS für freie Module. Einzelne Monate weichen davon ab – ein trüber Dezember bringt weniger, ein klarer mehr.
Was die Tabelle zeigt
- Der Dezember ist der schwächste Monat: Nach Süden mit 35° sind es 25 kWh, also 0,8 kWh am Tag. Im Juni sind es 103 kWh, 3,4 kWh am Tag – rund 4-mal so viel.
- Steil schlägt flach, solange die Sonne tief steht: Im Dezember liefert das senkrechte Südmodul 28 kWh, das mit 60° sogar 29 kWh. Von November bis Februar zusammen sind es senkrecht 137 kWh gegenüber 130 kWh bei 35°.
- Übers Jahr gewinnt trotzdem die Schräge: 843 kWh bei 35° gegenüber 601 kWh senkrecht. Der Wintervorteil von 7 kWh wiegt den Sommer nicht auf.
- West senkrecht bringt im Winter kaum etwas: 8 kWh im Dezember. Die Sonne steht dann tief im Süden und erreicht ein Westmodul nur kurz und flach.
Ertrag je Monat in kWh: 800 Watt-Peak senkrecht am Südgeländer, Mittel aller Städte.
Was das in Euro heißt
Von November bis Februar liefert die Anlage nach Süden mit 35° zusammen 130 kWh – 15 % des Jahresertrags. Bei 35 Cent je kWh sind das zwischen 27 € (bei 60 % Eigenverbrauch) und 46 € (wenn du alles selbst verbrauchst). Im Winter liegt der Eigenverbrauch näher am oberen Wert: Die Anlage liefert selten mehr, als Kühlschrank, Router und andere Dauerläufer ohnehin ziehen.
Lohnt es sich, die Module im Winter steiler zu stellen?
Rechnerisch ja, praktisch selten. Von 35° auf 60° gewinnst du von November bis Februar 17 kWh, bei 35 Cent höchstens 6 €. Dafür musst du zweimal im Jahr an die Halterung. Wer ohnehin eine verstellbare Halterung hat und gefahrlos herankommt, kann es tun. Wer sich dafür über das Geländer lehnen müsste, lässt es.
Kälte, Schnee, lange Schatten
- Kälte schadet nicht. Solarmodule arbeiten bei niedrigen Temperaturen sogar etwas besser. Im Winter fehlt das Licht, nicht die Wärme.
- Schnee: Liegt er auf den Modulen, liefern sie nichts. Räume ihn nicht mit hartem Werkzeug ab und lehn dich dafür nie über das Geländer – die paar Kilowattstunden sind das Risiko nicht wert.
- Schatten wird länger. Die tiefe Sonne wirft Schatten von Häusern und Bäumen, die im Sommer keine Rolle spielen. Die Tabelle rechnet ohne sie.
Monatswerte für deine Stadt berechnen
Passend dazu
Die folgenden Verweise sind Partnerlinks: Kaufst du darüber, erhalten wir eine Provision, der Preis bleibt für dich gleich. Auf die Berechnungen haben sie keinen Einfluss.
Strommessgeräte für die Steckdose
Zeigt, was deine Anlage wirklich liefert und was Geräte verbrauchen.
Mikrowechselrichter 800 Watt
Wandelt den Gleichstrom der Module in Haushaltsstrom um. Zwei Eingänge, wenn die Module in verschiedene Richtungen zeigen.
Solarmodule einzeln
Zum Nachrüsten oder Ersetzen. Achte auf Maße und Gewicht fürs Geländer.
Anschlusskabel und Verlängerungen
Vom Wechselrichter zur Steckdose – in der Länge, die dein Balkon braucht.
Aufständerung für Flachdach und Garten
Stellt die Module schräg, wo es kein Geländer gibt.