Das Jahr im Mittel
Im Mittel unserer 50 Städte fallen 720 mm im Jahr. Nassester Monat ist der Juli mit 78 mm, trockenster der April mit 41 mm. Von April bis September fallen 383 mm – 53 % der Jahresmenge.
Welcher Monat ist wo der nasseste?
- Nassester Monat ist am häufigsten: Juli (33 Städte), August (8 Städte), Dezember (7 Städte).
- Trockenster Monat ist am häufigsten: April (39 Städte), Februar (11 Städte).
- Den größten Sommeranteil hat München (63 % von April bis September), den kleinsten Wuppertal (44 %).
Warum die Tonne im Sommer trotzdem leer ist
Erstens fällt Sommerregen in Schauern und Gewittern. Ein Gewitter mit 20 mm bringt an 25 m² Dach 360 Liter – eine 300-Liter-Tonne fängt davon nur einen Teil, der Rest läuft über. Danach kann es zwei, drei Wochen trocken bleiben.
Zweitens brauchen Pflanzen im Sommer am meisten. Bei 15 Litern je m² und Woche (Richtwert) trinken 30 m² Beet in 14 Tagen 900 Liter. Die Monatssumme sieht reichlich aus, aber sie kommt nicht dann, wenn du sie brauchst.
Was daraus folgt
- Für den Garten zählt der Vorrat, nicht die Jahresmenge. Rechne mit trockenen Tagen, nicht mit Monatsmitteln.
- Für das Haus zählt die Jahresmenge: WC und Waschmaschine laufen auch im Winter, wenn der Garten nichts braucht.
- Alle Werte sind Mittel über 30 Jahre. Ein einzelner Sommermonat kann fast ohne Regen bleiben.
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Passend dazu
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Regentonnen mit Deckel und Hahn
Rechne vorher aus, wie viel Vorrat du brauchst – und ob der Platz die gefüllte Tonne trägt.
Regensammler fürs Fallrohr
Leitet das Wasser in die Tonne und bei voller Tonne zurück ins Fallrohr. Der Durchmesser muss zu deinem Fallrohr passen.
Regenfasspumpen
Holt das Wasser aus Tonne oder Tank in den Schlauch. Achte auf Förderhöhe und Trockenlaufschutz.