Regenernte › Ratgeber

Regenwasser im Haus nutzen: WC, Waschmaschine und die Regeln

Für die Toilettenspülung braucht niemand Trinkwasser. Technisch ist Regenwasser im Haus gut machbar – aber es ist eine richtige Anlage mit Pflichten, kein Bastelprojekt.

Wie viel Trinkwasser das ersetzt

Als Richtwert rechnet man für die WC-Spülung mit 24 Litern je Person und Tag (je nach Spülkasten 20 bis 35), für die Waschmaschine mit 10 Litern (üblich 5 bis 15). Für vier Personen sind das zusammen 49,6 m³ im Jahr. Ein Ziegeldach mit 100 m² liefert bei 720 mm Niederschlag 51,8 m³ – der Regen kann den Bedarf im Haus dann zu höchstens 100 % decken.

Was zur Anlage gehört

Die Pflichten

Grundlage sind die Trinkwasserverordnung, die Wasserversorgungsbedingungen und die Satzung deiner Gemeinde. Die Einzelheiten unterscheiden sich von Ort zu Ort – das hier ist keine Rechtsberatung.

Die Grenzen

Regenwasser ist kein Trinkwasser. Nutze es zum Gießen, für die WC-Spülung und – mit Einschränkungen – für die Waschmaschine, aber nicht zum Trinken, Kochen, Duschen oder für das Planschbecken. Leitungen für Regenwasser dürfen nie mit der Trinkwasserleitung verbunden sein. Eine Anlage im Haus plant und baut ein Fachbetrieb.

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